Erziehungs-"ExpertInnen" schreiben:

Oktober 2019

Sehr geehrter Professor Kluge,
gratuliere! Das lange Warten muss wohl sehr an den Grenzen des Erträglichen genagt haben. Ich freue mich sehr für Sie, dass es nun endlich losgehen kann.
Ich freue mich aber auch für mich wegen der beiden kommenden Workshops mit Ihnen.
Juch-hu!

Herzliche Grüße
N.N.

 

 

 

September 2019

Sehr geehrter Herr Prof. Kluge,

vielen Dank für Ihre Email, die mich mal wieder sehr berührt hat und die mich wieder zu der Frage führte, wie ich zu dieser Ehre komme?

Ich danke Ihnen.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich ab sofort als wissenschaftliche Mitarbeiterin anfange, Ich werde zunächst einmal im Rahmen eines

Forschungsprojektes promovieren. Es warten also unerwartet spannende Zeiten auf mich.

Neben anderen Personen waren Sie es, der mich ebenfalls darin bestärkte, diesen Weg einzuschlagen. Ich selbst habe es mir zunächst nicht zugetraut.

Nun hoffe ich mit all meiner bei Ihnen gesammelten Kompetenzen das Ungeahnte der Zukunft zu managen und freue mich auf die neue Herausforderung.

 

Herzliche Grüße,

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt

 

 

September 2019

Guten Tag Herr Kluge,

ich saß gerade mit meiner Partnerin  am Tisch und wir redeten......

dann fielen wir uns ins gegenseitig ins Wort. Und dann hörte ich von ihr: „So geht das nicht, wir brauchen Hilfe,

wir verstehen uns nicht. Du merkst nicht, dass ich dir helfen will."

Ich denke:  „Aha, sie will mir helfen . Rollenverteilung : Therapeutin -|> Client."

Ich weiß, dass meine Partnerin mich wachgerüttelt hat. Ich lernte viel von Ihr (abgeschaut). Ich möchte aber aus

dieser Rollenverteilung raus, stattdessen mit ihr sprechen.

 

Liebe Grüße

N.  (Namen sind der Redaktion  bekannt)

 

 

August 2019

Hallo Herr Kluge, ich danke Ihnen für den Beitrag, besonders dafür, die Geschichte des Jungen aus China gehört zu haben, die mich tief berührt und zu strömenden Tränen gerührt hat. Ja, in Respekt üben wir uns sogar im "Südsee"-Urlaub.....Es gab eine Situation, wo die Kinder durch zwischenmenschliches Übersetzen in einer emotionsaufgeladenen Angelegenheit zwischen Uwe und mir vermittelten (Frau will Emotion besprechen(Beziehungsgespräch)/Mann will Lösung präsentiert bekommen (sachdienliche Hinweise zur Ausführung der Problemlösung) Per analytisch systemischer Computersprache im Verhältnis zur "systemischen" Beziehungssprache übersetzten die Kinder die jeweiligen Bedürfnisse anhand von beispielhaften Minecraft-Gleichnissen. Wir lösten zu Viert einen Konflikt durch bewusst werden der dahinterstehenden "Programmierungen". Wow! Wir Eltern bewundern die Klarsicht und Vermittlungsfähigkeit = BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT unserer Kinder. 

 

Es gibt Eltern, die "müssen" sich "Respekt verschaffen". 

 

Es gibt nicht wenige Kinder, die somit "Respekt" vor ihren Eltern haben.

 

Und nicht viele Eltern, die echten RESPEKT vor ihren Kindern haben, oder?

 

Kinder zu begleiten heißt respektvollen Umgang miteinander pflegen. Respektvoll können Eltern nur sein, wenn wir uns genügend Zeit für unsere Kinder nehmen, wenn sie etwas sagen oder von uns wollen (bedürfen) oder etwas verhaltensmäßig anzeigen. (Der Weg vom Verhaltensmäßigen ins zwischenmenschliche Verhältnis nennt sich BEZIEHUNG....und ohne Beziehung keine (Schul-)Erziehung). Wie also ist es einer Frau Mutter möglich, DIESE menschliche Verbundenheit zu ihren Kindern aufrechtzuerhalten, nebenbei Haushalt (Putzen, Kochen, Bügeln, Waschen, Garten) und noch Schule oder Arbeit zu managen (Vorbildfunktion) UND insbesondere für die Kinder DASEINSKOMPETENT zu bleiben ? Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal....das geht nun wirklich nicht.....Luxusproblem oder Survivaltraining ? ....nein nur durch Kinder-Überraschung !?!?!?!

Herzliche Sonntagsgrüße

 

N.N. (aus Datenschutzgründen wurden Namen verändert)

 

 

 

August 2019

Erlerntes Mitfühlen eines 10jährigen

 

M. – unser Sohn - fragte mich gestern: „Mama, ist Mitleid eigentlich auch damit gemeint, wenn ich sehe, dass jemand in ein Loch hineinfällt und sich weh tut und ich mit hineinfalle und mir auch wehtue?“

 

Ich – die Mutter: „Ja, das ist auch eine Form von Mitleid!“

 

M: „Und wenn ich sehe, wie jemand aus der Wunde blutet, dann bekam ich bislang z.B. auch so einen Schmerz im Fuß, als wenn ich auch eine Wunde habe, obwohl da gar keine ist.“

 

Ich: „Ja, das tut weh. Ich kenne die Erfahrung. Da gibt es einen Spruch, willst Du den hören?

 

M: „Ja!“

 

Ich: „Mein Gefühl….

 

M: „Ja, kenne ich! Mein Gefühl ist mein Gefühl und soll keine Macht über Dich nehmen und Dein Gefühl ist Dein Gefühl und soll keine Macht über mich nehmen!“ (i.S.v. R. Cohn

 

Ich: „Hey – den merktest Du Dir !“

 

Mitleid ist nicht gesund……Mitgefühl erwünscht……….

 

So, das alles fällt mir gerade eben ein, weil das Gespräch zwischen mir & meinem 10jährigen Sohn sich gestern Abend ereignete.

 

Herr Kluge, ich schickte Ihnen bereits DIVERSE Lernergebnisse und könnte Sie überschütten mit E-Mails zu irgendwelchen Themen/Lesebeiträge aus dem Internet, die Sie mir zum Reflektieren zusandten, und ich beantwortete, die jedoch unabgesandt geblieben sind…..ich habe innerhalb der letzten Jahre Ordnerweise und Festplattenweise Lernergebnisse gesammelt und viele davon übermittelt und LernPROZESSjournale geschrieben. Ich kann Ihnen versichern, dass Vieles in unserer Familie angekommen und auch verstanden worden ist. Das Meiste sogar von den Kindern. Und wie ! Ich schicke Ihnen nun noch diese EINE Seite, dann muss es aber mal gut sein ! Ich weiß gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll !?!?!?!?

 

Sonnige Grüße  Claudia   J)))     (Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

 

 

August 2019

Sehr geehrter Herr Kluge, 

Ich gehe in meine sog. Prüfungen heute mit einem mächtigen Schuss an Selbstwertgefühl und mit einer „Portion an Offensive“ und Humor/Witz auf die Prüfenden zu.  Dann teste ich aus, wieweit ich gehen darf. Bleibe bei meinem ehemaligen Kommilitonen:“ 

Die Entscheidung liegt bei mir!“( R.Sprenger).

Testen Sie sich, wo auch immer Sie sind!

Vergessen Sie nie, sich zu fragen:

„Wer hat hier jetzt das Problem?“

Und dann in der Situation die Lage (neu) gewichten!

 

Danke für Ihre Schilderungen. 

Ich werde mich immer dran erinnern! 

 

Liebe Grüße N.N.

(Name aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

August 2019

Hallo Herr Kluge,

ich sende Ihnen unser Empathie Quiz zurück, einmal von Sina und einmal von mir. Wir lasen uns jeweils unsere Ergebnisse vor. Dadurch kamen wir in einen offenen Dialog.

Seitdem ich mich aus Machtkämpfen mit Markus heraushalte, kommen wir beide viel harmonischer miteinander klar. Es gibt noch Reibungspunkte, aber ich beharre nicht mehr auf mein Recht  und Markus ist dadurch auch entgegenkommender. Letztens gab es dennoch einen großen Streit, in dem Markus ausrastete und die Türen zuflogen. Ich entzog mich der Situation, indem ich  ca. 1h wegfuhr.

Als ich dann nach Hause kam, hatte er sich beruhigt und nahm mich von sich aus in den Arm und entschuldigte sich. Auf die Entschuldigung ging ich nicht ein, weil ich die Schuld (wenn es die gibt) nicht nur bei ihm sah.

Die Umarmung tat uns beiden gut.

Gestern bot ich Markus an, mit mir für 5€ die Stunde bei uns die Einfahrt zu pflastern. Er handelte 7€ Festgeld für die ganze Arbeit, also keinen Stundenlohn heraus. Obwohl wir bei der Hitze und auch länger als 1h arbeiteten, half er mir, bis wir fertig waren.

 

Ohne meine Veränderung durch das Buch Neue Autorität wäre das nicht geschehen.

Ich danke Ihnen für Ihre hilfreiche Unterstützung. Ich denke, dass Sie dieses Buch anderen Eltern auch empfehlen dürfen.

Ich warte noch auf eine passende Situation, in der ich Markus meinen Lernfortschritt mitteile.

 

Liebe Grüße Christopherus

(Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

Juli 2019

Guten Tag Herr Kluge,

Ich danke Ihnen für die letzten Insperationen die ich von Ihnen bekam:

 

Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern

Die 7 Wege zur Effektivität

 

Übereinkunft für verbindliches kooperieren

Meine Lernergebnisse:   ICH- Bewahre Ruhe .

 

                                            Schmiede das Eisen wenn es kalt ist.

                                            Schaffe Win - Win Situationen.

                                            Deeskaliere Erst, später reden.

                                            Baue eine Beziehung auf.

 

Jetzt komme ich zu unserem Dauerthema : Schule und Familie

 

Martins (Zeugnis) Lern- und Entwicklungsbericht ist meiner Meinung nach eine Bankrotterklärung der schulischen Lernbegleitung.

 

Er bekommt zum nächsten Schuljahr einen erfahrenen Lehrer / Lernbegleiter. Ich hörte von Martin " Im nächsten Schuljahr fange ich zu lernen an."

 

Ich habe noch keine genauen Informationen von Martin, wie dieses Lernen aussieht! Ich suche weiterhin regelmäßig das Gespräch mit allen, um Näheres zu erfahren.

 

Übereinkunft für verbindliches kooperieren funktioniert meiner Meinung nach nur im Gespräch.

Es ist eine Herausforderung diese Punkte schriftlich übereinzustimmen.

Ich möchte gerne dieses mit Ihnen trainieren.

 

Liebe Grüße N.N.

(Namen wurden aus Datenschutzgründen verändert)

 

 

 

Juli 2019

Sehr geehrter Herr Dr. Kluge,

 

ich wollte Sie schon sehr lange angeschrieben haben.

Ich wollte Ihnen auch mitteilen dass  mein Rechtsanwalt das Mandat wegen Krankheit gekündigt hat und ich nun

alleine ohne Anwalt um meinen Sohn kämpfen muss. Mitte August ist der Gerichtstermin. Ich bin sehr geschockt

und enttäuscht darüber, dass mein teurer Anwalt mich hängen lässt.  Jetzt sind Sie meine Rettung

 

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

 

 

Juli 2019

Prof. Kluge.

 

Tut mir leid wenn ich nicht sofort antworte, bin in Vorbereitungen, da ich meinen Sohn morgen für 4 Stunden zu mir hole.

Natürlich möchte ich weiterhin von Ihnen trainiert werden. Das bedeutet mir sehr viel und bin Ihnen dankbar dafür. Ich bin

dadurch stärker geworden und das schätze ich sehr.

 

Gruß N.N.

 

 

Juni 2019

Hallo Herr Professor Kluge

Meiner Meinung nach hatte unsere Tochter schon immer ein Recht auf ihre Eltern, die sie lieben und nur das Beste für sie wollen. Die ihr ein sicheres und stabiles Zuhause geben möchten und sie auf das Leben vorbereiten wollen. Was die RA betrifft so muss ich sagen das ich die Frau R. nicht verstehe. Wenn wir doch in der Elternuni bei Ihnen sind und so viel lernen, warum sollen wir dann das, was Sie uns z.b. vorschlagen oder was wir lernen nicht umsetzen. Wir haben gestern im Umgangskontakt  so viel umgesetzt, was wir bei Ihnen erlernt haben - und es hat funktioniert. Unsere Tochter hatte keine Angst und lachte ständig. Sie hatte Spaß am Umgang und wollte nicht weg. Das was wir bei Ihnen gelernt haben, hat uns einen Weg zur Tochter ermöglicht, und wir sind Ihnen dankbar dafür. Auch für die Sachen, die Sie tun und die Mühe, die Sie sich machen

Mit freundlichen Grüßen

Familie N.N. (Namen aus Datenschutzgründen geändert)

 

 

 

Mai 2019

 

Club der Unbezwingbaren

Hallo,Frau …

 

Mir steht es nicht zu, etwas wieder gutzumachen, was andere zu verantworten haben.

 

Doch stehe ich dafür ein, exzellent zu benennen ,was in meinen Augen exzellent gelungen ist.

 

              NÄMLICH SIE!

 

Wenn ich nicht ähnliche Entscheidungen wie Sie in meinem Leben getroffen hätte, würde ich Sie

 

beneiden. So lade ich Sie in den „Club der Unbezwingbaren“ ein, um Ihnen Ihre Bedeutung für die

 

junge Generation“ ungeschminkt“ zu schreiben und Sie zum Durchhalten einzuladen. 

 

Zeigen Sie „weich Ihre harte Kante“ und verfolgen konsequent Ihre Wertvorstellungen. Ich erfreue

 

mich an Ihrem Beispiel. Herzlich Kjkluge 🙋🏼

 

 

 

🦉OHNE TRAINING KEINE PÄDAGOGISCHE  PROFESSIONALITÄT

 

 

Sehr geehrter Herr Kluge,
ich bedanke mich für Ihre wertschätzenden Worte und  bin gerne ein Mitglied im "Club der Unbezwingbaren“. Heute sehe ich meine vergangenen Erfahrungen als Bereicherung an.
Außerdem würde ich sicherlich gewisse Dinge nicht aus dem Blickwinkel sehen, wie ich es derzeit tue.
Insbesondere im Bezug auf gesellschaftliche, klassifizierende Systeme. Ich habe Ziele, und für diese werde ich kämpfen :)

Herzliche Grüße
Viktoria (Name geändert)

Mai 2019

 

Sehr geehrter Herr Kluge,

 

so gut mir eine Supervision bei Ihnen auch täte, muss ich leider mitteilen,

 

dass ich – wieder aufgrund eines Gerichtstermins einer Klientin – nicht werde teilnehmen können.

 

 

 

Herzliche Grüße

 

NN (Autor ist bekannt)

 

 

 

Mai 2019

 

Guten Abend Herr Kluge,

 

ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und ich bin gespannt auf evtl. Möglichkeiten. Parallel beginne ich weiter zu übersetzen und lese für mich bedeutungsvolles:

 

Wenn Sie standhaft sind, bleiben Sie positiv. Versuchen Sie für jede negative Interaktion mit Ihrem Kind zehn positive zu erstellen. Versuchen Sie den Schwerpunkt auf die Unterstützung und Ermutigung zu legen, anstatt sich Sorgen zu machen und zu nörgeln.

 

Im Nachhinein nörgelte ich 10 mal und war 1 mal Positiv. Das gilt es für mich zu ändern. Es geht nichts über Beziehung.

 

Auch nach dem Gespräch gestern mit Frau Kluge über Glück entdeckte ich ein Buch bei uns zuhause  über Glück. Ich las es zwar bereits, aber ich bin wieder angefangen zu lesen und lese jetzt neues.

 

Liebe Grüße N.N.

 

PS: Die Idee des Glückstagebuchs greife ich auf und ich frage Abends unsere Kinder, was sie am Tage glücklich gemacht hat.

 


Sehr geehrter Herr Dr. Kluge.

 

Sehr erfolgreich arbeiten Sie und ich nun schon seit Monaten zusammen an meinem Erziehungsalltag.

Auch zu nicht vertraglich vereinbarten Zeiten standen Sie mir stets mit Rat und Fachwissen zur Seite. Ich danke

Ihnen für das Privileg, mich bei Ihnen stets melden zu dürfen, wenn ich mich in einen qualitativ hochwertigen

Austausch einbringen wollte. Begeistert über Ihre zeitnahe Rückmeldung freute ich mich jedes Mal darüber, wie

schnell ich die Schwere meiner Situation/Begebenheit mir selbst nehmen konnte.

Um so mehr freue ich mich, bald wieder ein paar Stunden Einzelcoaching wahrnehmen zu dürfen, das erleichtert

mein Gewissen. Danke.

 

Mareike N. (anonymisiert)


Ich glaube nicht daran, dass die Zeit jede erlittene Wunde heilt.

Die Zeit hilft und macht manches erträglicher.

Nach einer Weile hörte ich zu weinen auf.

Die Wunde zerfrisst mich nicht mehr täglich.

Mir geht es jetzt besser. 

Ich lächle wieder!

Ich erlebe sogar erfreuliche Tage.

Doch ist die Wunde immer noch spürbar.

Ich lernte bei und von Ihnen, damit zu leben.

Ich lernt die Schmerz-Situation anzunehmen und gewöhnte mich an den Schmerz.

Jedoch bedeutet es nicht, dass diese Wunde jemals aufhört zu schmerzen.

Mein Schmerz sitzt tief in meiner Seele.

Und er bringt mich immer noch zum Trauern, wenn ich an ihn denke.

Dieser Schmerz wirft mich immer noch aus der Bahn, wenn mich etwas daran erinnert.

Ich erlebe immer wieder Momente, in denen mein Herz vor Schmerz zu zerbrechen droht.

Ich vermute, dass die Zeit diese Wunde niemals heilen wird.

Ich bin mir sicher, es wird mit der Zeit erträglicher.

Doch da ist diese Narbe, die bisher nicht verschwand.

Da sind diese Verletzungen, die mich immer wieder an trüben Tagen an meine Schmerzen erinnern.

 

😪 Mary (Name geändert) im Erziehungspsychologischen Training im IKN

 


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Danksagung - Lernprozessjournal
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Ihr „Erziehungspsychologischer TrainingsMarathon

diente mir über die Wochen als Trainingsanreiz, mit Erfolg

1. -Aktives Zuhören

    -  meine Aussagen auf Wertschätzung hin prüfen, bevor ich sie tätige

     - mehr meine bereits getätigten Aussagen und Handlungen reflektieren, was diese            bei meinem Gegenüber ausgelöst haben könnten und darauf ansprechen

      - meine Gefühle besser einordnen und dadurch weniger impulsiv handeln

7. „Zeichne ein Bild des Problems“ kam mir am Anfang zu simpel vor und wieder sehr Zeit intensiv. Danach habe ich festgestellt, dass ich nicht nur „stolz“ auf meine kreative Umsetzung war, sondern mich auch bereinigt fühlte. Sonst schreibe ich mir meine Probleme und meine Trauer von der Seele, was mir immer sehr hilft, zumeist in Briefform adressiert an betreffende Person, oder an mich selbst. Ich denke schon, dass ich sicher noch einmal ein Bild des Problems zeichnen werde.

N.N. (Name i. d. Redaktion bekannt)




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Brief einer Mutter an den Sohn einer anderen Mutter, der auf die Anweisungen seiner Lehrenden „reaktiv“ (Karl-J. Kluge) eigenwillig reagiert
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"Hallo, zum ersten Mal in unserer Ehe verstehen wir uns und sind achtsam miteinander, bilden eine Elternachse...ich fühle mich gelassen befriedet und befreit und kann so sein und bleiben wie ich bin...auch wenn ich anders wahrnehme. Ich bin unendlich dankbar....und von dieser Mitte aus kann ich mit Lebensliebe arbeiten und wir sind als Eltern befähigt die Balance zu suchen und zu finden. Ich wertschätze das, was ich geben kann & nehmen darf.

  

 

Herzlich,   

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 

 

 

Copyright © Foto: Markus Schmidt 2018


 

 

 

....noch nie habe ich so einen wundervollen Menschen wie Sie kennengelernt....,ich bin tief berührt und freue mich auf unsere gemeinsame freundschaftliche Zusammenarbeit....

 

...reinen Herzens und von ganzem Herzen, 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)

 


 



Verehrter Prof.Kluge,

 

Vielen Dank für Ihre Worte, Ihre Mühen, Ihren Glauben und Ihren Zuspruch.

 

Ich befinde mich tatsächlich gefühlt und in „echt“ ein wenig in der Pampa...trotte so vor mich hin, schaffe es kaum mich zu motivieren oder stark zu machen... so kenne ich mich gar nicht (mehr)…

 

N.N. (Name ist der Redaktion bekannt)


 

 

 

Liebes Ehepaar Kluge!

 

Gestern hatte unser Sohn die letzten Prüfungen und er hat mit einem Schnitt von 2.1 bestanden!!

Wir freuen uns sehr und genießen und teilen dies mit Ihnen.

 

Ganz liebe Grüsse 

N.N. (Namen sind der Redaktion bekannt)

 

 


 

Sehr geehrter Professor Dr. Kluge,

In ihrem Scan meiner E-Mail an meinen Mann haben Sie urschriftlich zurückgefragt, ob ich Ihnen mitteilen könne, worin der positive Sinn meiner Absicht lag, jenen Briefstil zu gebrauchen.

Das ist gar keine so leichte Frage.

Aber ich versuche es so zu erklären.

Da ich immer wieder zu emotional auf derart E-Mails meines Mannes reagiert habe, aufgrund der in meinen Augen ungerechten Art und Weise, wie ich mich von ihm behandelt fühle, wollte ich seine Email in Ruhe beantworten. Ich hatte in den vergangenen Tagen schon öfter begonnen zu schreiben, aber diese Emails nicht weg geschickt, da ich irgendwann nicht mehr sachlich blieb, auch wenn ich ihm am liebsten die Leviten gelesen hätte. Der positive Sinn liegt darin, dass ich ab Sonntag wirklich Ruhe hatte und ungestört Punkt für Punkt beantworten konnte, zumal ich auch einiges anzusprechen hatte. Was mir wichtig ist, ist, dass, auch wenn ich ziemlich verletzt bin, ich mich aber dahin trainiere, dass ich höflich bin und bleibe und in meinen Emails nicht mehr ohne Anrede oder einen Gruß den Vater meiner Kinder anschreibe. Er ist der Vater, den die Kinder lieben und auch aus Respekt meinen Kindern und ihrer Liebe dem Vater gegenüber möchte ich dies so in Zukunft halten. Ich weiß nicht, ob er das so wahrnehmen wird, wie ich es für mich jetzt handhab, aber ich glaube, dass, wenn ich konsequent positiv und sachlich bleibe, dies auf Dauer auch etwas in der Kommunikation zwischen ihm und mir ändern könnte. Das wäre zumindest schön. Ich sage Ihnen ehrlich, dass mir immer noch die Tränen in den Augen stehen, wenn ich seine E-Mails erhalte und gleichzeitig kommt oft eine Art Wut in mir hoch. Aber ich lerne durch Sie gerade zu verstehen, dass es sich für mich nicht lohnt, mich darüber zu ärgern, denn es steht ja auch in meiner Macht, welche Gefühle meinen Alltag bestimmen. Zudem besitze ich Fähigkeiten diese Gefühle auszutricksen, indem ich mir Wissen aneigne bzw. mich daran erinnere, wie dies positiv zu bewältigen ist, wie über die Theorien der Kommunikation, ob ich seine E-Mails beispielsweise auf der Apell-, Sach-, Beziehungs- oder der Selbstoffenbarungsebene nach Schulz von Thun wahrnehme. ;-) Es stehen mir somit mehr als genug Werkzeuge zur Verfügung um eine gute Elternebene aufzubauen. Ohne ihm etwas Böses zu wollen, möchte ich dennoch die Anwälte und Sie in CC wissen, denn das unterstützt mich darin, "sachlicher" zu bleiben, bis sich die Art des Schreibens bei mir automatisiert hat und sich die Gefühle dank der Zeit herunter gefahren haben. So habe ich dann einfach gelernt PROFESSIONELLER zu agieren und zu kommunizieren. Ich möchte insbesondere, dass die Kinder einen Vater haben. Ich wünschte mir, auch im Sinne der Kinder, dass die Kinder uns als Vorbilder sehen und eine gegenseitige Wertschätzung ihrer Eltern, obwohl diese nicht mehr zusammen in Form einer Familie für sie da sind, erkennen. Auch werde ich bei den Übergaben nicht begrüßt, noch von ihrem Vater verabschiedet, was wahrscheinlich aber auch an den Anzeigen liegt, die ich erstattet habe. Dennoch. Am Ende des Tages muss ja einer damit anfangen. Da, wie ich von Ihnen gehört habe, Emotionen unser Denken bestimmen und unser Denken unsere Emotionen, so muss ich einfach lernen umzudenken, wenn ich mich besser fühlen möchte. Und ich möchte dies vor allen Dingen aufrichtig tun und nicht nur dem Schein nach. Zusammengefasst: Ich habe diesen Briefstil an meinen Ex-Mann genutzt, nicht, um ihn damit zu ärgern, sondern damit ich wirklich besonnen antworte und die Emotionen bis dahin heruntergefahren sind. Dabei möchte ich dann in einer E-Mail an ihn auch Ihren Vorschlag, den Sie mir in ihrer vorletzten Email an mich verfasst haben, einarbeiten. Sie haben mir geholfen zu verstehen, dass Vergangenheit, Vergangenheit ist und so sehr diese noch schmerzt, werden die Schmerzen nicht weniger, wenn ich sie durch mein unprofessionelles Verhalten indirekt verstärke. :-)

Ich hoffe, ich konnte ihre Frage hiermit einigermaßen beantworten. :-)

 

Herzlichste Grüße,

N.N.